Cuina Petita entsteht aus dem kreativen, bullianischen Chef.
Che Corrado.

Dank der gesammelten Erfahrungen, der Begegnungen mit grossen Köchen und den vielen Reisen wurde mir bewusst, dass es die Küche ist, in der ein Koch lebt und stirbt – sein wahrer Körper, ohne den er sein volles Potenzial nicht ausdrücken könnte. Aus diesen Überlegungen entstand meine persönliche Forschung zur Entwicklung einer mobilen Küche, die nachhaltig, effizient und traditionsbewusst ist.
Heute bringt Cuina Petita als mobile Küche Menschen zusammen und versorgt den Treffpunkt mit gesunden Lebensmitteln. Und im Laufe der Umsetzung des Projektziels wird sie Schritt für Schritt ihrem Ideal gerecht.

Beim Kochen wird das entstehende CO₂ neutralisiert, mit dem Ziel, einen positiven Nutzen für unsere Umwelt zu schaffen.
– Che Corrado.

Der Name Cuina Petita ist eine Hommage an meine Ausbildung im legendären Restaurant El Bulli, wo ich eine einzigartige Erfahrung machen durfte. Cuina Petita bereitete dort täglich Menüs für die Bullianos zu – die Brigade des Hauses, bestehend aus rund 75 Personen.
So organisieren wir uns, damit das Menü genau zum gemeinsamen Essen mit der Familie bereit ist.
In Erinnerung an die Brigade des Jahres 2009, in der wir das «Familienessen» miteinander teilten.
Wir stellten ausgewogene und schmackhafte Menüs aus frischen Zutaten zusammen, mit sorgfältiger, aber einfacher Zubereitung, sodass die „Bullianos“, das Küchen- und Servicepersonal, das Erlebnis des besten Restaurants der Welt auch im Alltag genießen konnten.
Gut und abwechslungsreich zu essen ist eine Notwendigkeit, die Lebensqualität bringt, aber auch ein Vergnügen. Dank Cuina Petita konnten verschiedene, für die Woche geplante Menüs umgesetzt werden.
Wir spürten die Freude, gemeinsam zu sein.
Die Küche verwandelte sich in einen Feldspeisesaal, wobei der Tisch auf den Arbeitsflächen gedeckt wurde. Diese Aufgabe übernahm abwechselnd einer der Köche. Normalerweise wurde vor jedem Service gegessen. Dieses Erbe von Cuina Petita war eine Orientierung für einfache Gerichte und Menüs.
Planung, gute Lagerung, Geräte und Utensilien in der Küche sowie die Zusammenstellung von Basisrezepten („mise en place“) – Vorbereitungen für jede Session, praktisch im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufzubewahren – erleichterten die Arbeit. Dazu gehörten zum Beispiel Saucen, Brühen, Fischgerichte oder fein gehackte Zutaten, die die Zubereitung vereinfachten. Natürliche Marktzutaten fanden so ihren Weg in die Küche, dank Jose Mari López.

